Ev.-luth. St. Georgs-Kirchengemeinde

Eisdorf / Willensen

Die Ostergeschichte

Ostern 3

 

Christus spricht

Gott trocknet unsere Tränen

Jesus mit Dornenkrone  

„Wein doch nicht“, wird das wimmernde Kind in der Nacht von seiner Mutter getröstet, „es wird alles wieder gut.“ „Wein doch nicht“, das ist oft genug eine vergebliche Aufforderung, denn Tränen lassen sich durch Worte nicht verhindern.
Wir weinen um Menschen, die uns lieb waren und die uns verließen, weinen um Hoffnungen und Träume, die starben. In der völligen Erschöpfung und in der höchsten Wut kommen uns Tränen ebenso wie in der schmerzvollen oder rührenden Erinnerung.
Gott sieht unsere Tränen und er leidet mit. Zu Hiskia, dem weinenden, kranken König von Juda, sagt er: „Ich habe dein Gebet gehört, ich habe deine Tränen gesehen. Siehe, ich will dich heilen.“ Tränen beanspruchen das ganze Herz und die ganze Seele – sie sind reine Emotion und werden deshalb auch als Opfer für Gott, als aufrichtiges Opfer angesehen. Nicht endloses Gerede über unsere Gefühle erreicht Gott, sondern Tränen.
Wer Tränen vergießt, ist Gott besonders nah. Gott ist ein leidenschaftlicher Gott, der sich anrühren lässt und den das Leiden bewegt. Mit all unserem Weinen aber ist die Hoffnung verbunden, dass Gott einmal alle Tränen trocknen wird, so wie es am Ende der Bibel heißt: „Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein; denn das erste ist vergangen.“
Ralf Meister

 

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