Ev.-luth. St. Georgs-Kirchengemeinde

Eisdorf / Willensen

Eine Weihnachtsgeschichte! Lesung am 3. Advent von Pastor Kertess

Adventskonzert am 13. Dezember 2009

Uns ist ein Kind gegeben
Werner Reiser

* Der Himmel war ratlos. Kein Himmlischer wusste mehr, wie man den Menschen beikommen könnte. Die Menschen waren für die Geheimnisse des Himmels taub und blind geworden. Lange Zeit war kein Bote mehr zur Erde geschickt worden, um vereinzelten Auserwählten etwas vom Geschmack des Himmels mitzuteilen. Auch die Träume waren erloschen. Wenn Menschen träumten, dann von ganz anderen Dingen, von Reichtum, Erfolg und schönen Frauen.Sie träumten nach außen, nicht nach innen oder gar nach oben. Dieser öde Zustand durfte nicht weiter um sich greifen. Die sichtbare und die unsichtbare Welt drohten immer mehr auseinander zu fallen. 

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10. Eisdorfer Weihnachtsmarkt



Eisdorf (pb). Vor dem offiziellen Start des bereits zehnten Eisdorfer Weihnachtsmarktes in und hinter dem Kirchenhaus, hatte Pastor Jens Kertess zu einer liturgischen Feier ins Gotteshaus geladen, das ebenso aus den Fugen zu geraten drohte wie das Marktgelände.

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Das Thema Armut wird in Eisdorf mit dem Ende der Ausstellung nicht verschwiegen

Eisdorf (pb). Im Eisdorfer Gemeindehaus sollte eine Ausstellung den Betrachtern die Augen darüber öffnen, wie in unserer Gesellschaft, auch die Gemeinde selbst, von Armut fortschreitet. Pastor Jens Kertess, der diese Ausstellung mit einer liturgischen Feier eröffnet hatte, beendete sie auch damit. Gleichzeitig bat er Vertreter der Vereine und Verbände sowie interessierte Bürger, dieses Buch nicht zuzuschlagen, sondern sich noch zu einem Gespräch zu treffen, in dem die ersten Schritte besprochen werden sollten, die Armut als Realität anzuerkennen und ihr gemeinsam entgegen zu treten.

Kertess mahnte an, das man sich nicht „nur" an der Ausstellung festhalten, sondern mit offenen Augen durch die Straßen gehen solle. Dann fiele oft schon die Verarmung der Mitmenschen auf, auch wenn sie sich aus Scham bemühten, dieses zu verschleiern. Mitleid allein genüge aber nicht, man müsse etwas tun.

Die Gesprächsrunde, in der übrigens auch Bürgermeisterin Petra Pinnecke und der Kirchenvorstandsvorsitzende Tobias Armbrecht zählten, sammelten Überlegungen. So könne beispielsweise die Möglichkeit angestrebt werden, dass alle finanziell benachteiligten Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte ein Mittagsessen bekämen oder der Kauf der Konfirmationskleidung anteilig finanziell unterstützt werde. Allein derart kleine Schritte könnten schon Großes erreichen.

Vereine und Verbände, die sich noch nicht dazu entschlossen hätten, könnten neben den Minderbemittelten die Mitgliedsbeiträge erlassen,ihnen eventuell auch dabei helfen günstig an die nötige Vereinskleidung zu kommen, oder diese gar zu stellen. Außerdem könne doch eine „Ich suche – Ich biete" – Börse ins Leben gerufen werden, wo im Prinzip die eine Hand die andere wasche. Denn das Miteinander in der Gemeinde dürfte nicht zerreißen, es gebe jedem Einzelnen Stärke.

Gut eingespielt habe sich übrigens die Tafel, die es schon seit geraumer Zeit in Eisdorf gibt. Vom Heimat- und Geschichtsverein war auch zu vernehmen, dass er bereits nicht erst seit gestern Sonderveranstaltungen durchführe, deren finanzieller Überschuss in der Gemeinde bleibt.

Der Kindergarten-Förderverein könne sich auch vorstellen, einen Gratis-Basar durchzuführen. Dort werde dann nur eine Dose hingestellt, in den die Kunden dann den Betrag hineinwerfen können, den sie für vertretbar hielten.

Abschließend betonte Pastor Kertess, dass man einen guten Weg zum allgemeinen Topf gefunden habe, nur müsse dieser auch beschritten werden. Man müsse sich halt nur auch nach Beendigung der Ausstellung treffen, um Ideen und Erfahrungen auszutauschen.

 

Unsere Kirche in einem anderen Licht

                   

Gönnen Sie sich eine Pause von der hektischen Vorweihnachtszeit, genießen Sie Ruhe und Entspannung, erleben Sie unsere Kirche in einem anderen Licht und lassen Sie bei klassischer Musik die Seele baumeln.

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