Diakonie

 






Was ist Diakonie überhaupt? Diese Frage sollten wir erst einmal klären.

Das  Wort „Diakonie“ kommt aus dem Griechischen und meint „dienen“ oder „Fürsorge“.
Gelebt wird Diakonie in der teilnehmenden und vorbehaltlosen Hinwendung an den Einzelnen.
Diakonie heißt auch, bei jedem Einzelnen die Kräfte in das eigene Vertrauen und in die Verantwortungsfähigkeit zu stärken.
Es ist die Aufgabe der Diakonie, zu mehr Gemeinsinn und zu einer neuen Kultur des Helfens zu ermutigen.

Diese Aufgabenstellungen machen das Diakonische Werk zu einer Institution der Gesellschaft, die in Verbindung von fachlicher Kompetenz und christlicher Wertgebundenheit eine sozial gerechte Gesellschaft zum Ziel hat.

Die Diakonie ist auf vielen Arbeitsfeldern tätig, von Altenhilfe bis Zivildienst, von organisierten Formen bis hin zum persönlichen Engagment.

Sie setzt sich ein:

  • für behinderte Menschen
  • für Kinder und Jugendliche
  • für Familie und Partnerschaft
  • für ältere Menschen
  • für kranke Menschen
  • für pflegebedürftige Menschen
  • für Menschen in Not
  • für Menschen zwischen Ländern und Kulturen
  • für übergreifende Themen
  • für eine missionarische Diakonie   


Kinderarmut. Ein Thema für Diakonie!

Das Diakonische Werk hat zu dem Thema: Armut -eine Ausstellung auf Tournee,
durch die Kirchenkreisregionen geschickt.

Neben harten Fakten zeigt die Ausstellung ,,Offensichtlich verborgen'' Schicksale von
Menschen, die in Armut leben (eine Kooperation mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften und Kunst, Hildesheim).

Interaktive Elemente fordern z.B. zur Auseinandersetzung mit Vorurteilen auf oder simulieren einen Tageseinkauf mit HARTZ 4-Mitteln.

,,Deutschland gehört zu den wohlhabendsten Ländern der Welt. (...)
Gleichwohl gibt es Personen, die am Rande der Gesellschaft stehen, deren Spielräume durch besondere Umstände gravierend eingeschränkt sind und deren Sicherung ihrer Grundbedürfnisse gefährdet ist.
 (2. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung)

Immer mehr Menschen geht es finanziell schlecht!
Das merken wir auch in den Kirchengemeinden und in der Diakonie!
Nicht immer ist die Notlage von außen gleich zu sehen!
Die Notlage anderer wird auch gerne übersehen!
Wie kann geholfen werden?

Armut geht uns Alle an!